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Die Grenzübergangsstelle Marienborn war bis 1989 das Nadelöhr zwischen Ost und West. Die Kontrollstelle entwickelte sich im Verlauf des kalten Krieges zur größten und bedeutendsten Grenzübergangsstelle an der innerdeutschen Grenze. Allein von 1985 bis 1989 wurden hier 34,6 Millionen Reisende abgefertigt. Etwa 1.000 Menschen arbeiteten in den Bereichen Passkontrolle und Zoll, bei den Grenztruppen und als Zivilbeschäftigte. Am 30. Juni 1990 wurden die Grenzkontrollen in Marienborn eingestellt. Heute sind unter anderem die Funktionseinheiten Passkontrolle, PKW- Einreise und die Kontrollgarage für Besucher geöffnet. Im Besucherzentrum verdeutlichen die Ausstellung „Die Grenzübergangsstelle Marienborn: Bollwerk, Nadelöhr, Seismograph“ sowie die Filme „Helmstedt-Marienborn - Das Nadelöhr zwischen den Welten“ und „Auf der Wacht für die DDR - Die Geschichte der innerdeutschen Teilung“ die historischen Zusammenhänge. Weitere Informationen unter www.sachsen-anhalt.de.
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(Quelle: sachsen-anhalt.de)
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